02.12.2004

jus

Die Red Wings treten aus der FSIH aus!

An der 7. ordentlichen GV vom vergangenen Freitag, 26. November 2004, beschlossen die Red Wings den sofortigen Austritt aus der FSIH.
Dies wurde nun dem Vorstand des Inline Hockey Verbands FSIH mitgeteilt.


Ausschnitt aus dem Austrittsschreiben an die FSIH:

Die Red Wings fühlen sich vom Verband im Stich gelassen, über den Tisch gezogen und letztendlich am Aufstieg von der 2. in die 1. Liga gehindert!

Die Gründe für diesen Eindruck werden dem Vorstand, sicher aber dem Präsidenten, der TK, dem Kassier und der Geschäftsprüfungskommission bekannt sein.

Trotzdem möchten wir zum Ausdruck bringen, dass wir von einem Verband mehr erwarten, als dass er nur die hohle Hand macht und sich stur an das Reglement „le Règlement“ haltet, welches offenbar in diesem Verband das Heiligtum aller Heiligtümer ist und auch dementsprechend zelebriert wird. Unserer Meinung nach sollte ein Verband auf die Vereine unterstützend wirken, die helfende Hand sein, was man von der FSIH gegenwärtig nicht erwarten kann, nein ganz im Gegenteil.

Die wohl fragwürdigsten Vorfälle:

Rein sportlich gesehen kann es doch nicht sein, dass man beim Einsatz eines Offiziellen, für den ein Lizenzantrag eingereicht wurde und ihn unter Absprache mit dem gegnerischen Verein einsetzte, nachträglich ein Forfait verhängt wird, weil der Lizenzantrag nicht konform ausgestellt wurde, respektive eine Unterschrift fehlte. Dies ereignete sich bei einem Novizenspiel, wo der Sport im Vordergrund stehen sollte!?

Ein weiteres Beispiel, welches sicherlich jeglichen Menschenverstand in Frage stellt:

Eine Strafe wurde zusammen mit anderen Verbandsforderungen aufgrund eines Kontoauszuges bezahlt (buchhalterisch gesehen gilt ein Kontoauszug als verbindliche Zahlungsaufforderung). Obwohl bezahlt wurde, wurden wir später wegen Nichtbezahlung dieser Strafe wieder gemahnt. Letztendlich bezahlten wir diese Strafe zweimal und erhielten zum Dank ein Forfait wegen nicht rechtzeitiger Bezahlung einer Strafe! Ironie des Schicksals oder Unvermögen?
Des Weiteren liess man uns die Meisterschaft weiterspielen und neue Lizenzen lösen, obwohl klar war, dass bei zweimaligem Forfait ein Ausschluss zu Grunde liegen würde. Bei einem Spiel in Payerne im September mussten wir erfahren, dass keine Schiedsrichter aufgeboten wurden und die Meisterschaft für uns, übrigens seit Anfang Mai, zu Ende sei. Mit anderen Worten; reisten wir tatsächlich seit Anfang Mai in der Schweiz herum, hatten Auslagen wie Reisespesen, Schiedsrichterkosten für nichts und wieder nichts!
So arbeitet doch kein Verband!
Letztendlich wurden wir darauf aufmerksam gemacht, diesen Fall der Geschäftsprüfungskommission (GPK) zu übergeben, da doch einige Vorgänge nicht astrein waren. Nach Einreichen der Unterlagen an die GPK wurden wir auf dem Latrinenweg informiert, dass die Mitglieder dieser Kommission nach Erhalt der Unterlagen per sofort ihren Rücktritt einreichten. Nach dem Motto: Hilfe, Verein droht mit Arbeit.
Dies sind nur einige Beispiele, aber genug, um diesen Verband und deren Machenschaften in Frage zu stellen.
Für die Red Wings ist klar, dass wir unter solchen unsportlichen Gegebenheiten nicht weiter diesem Verband angehören möchten und per sofort unseren Austritt geben.


Mitteilungen auf redwings.ch zu diesem Thema:
- 06.09.2004: Communiqué zum Ausschluss der Red Wings
- 09.05.2004: Lachnummer FSIH

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